Schüler erlebten das antike, christliche und moderne Rom

CIMG1957Am 21. September 2011 war es wieder soweit. 14 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen machten sich auf den Weg nach Rom um die seit vielen Jahren bestehende Partnerschaftsbeziehung zwischen dem Friedrich-Ludwig-Jahn Gymnasium und der Touristikfachschule Livia Bottardi in Rom mit Leben zu erfüllen.

Viele unserer Schüler kannten ihren Partner schon aus dem vergangenen Jahr, als die Römer in Forst waren und freuten sich auf ein Wiedersehen am Flughafen. In den Tagen unseres Aufenthaltes erlebten wir ein abwechslungsreiches Programm. (Galerie)

So verbrachten wir einen Tag in der Schule und lernten den italienischen Schulalltag kennen. Da die Verständigungssprachen Deutsch und Englisch sind, waren für uns vor allem diese Fächer interessant. In einer gemeinsamen Vorstellungsrunde (die Italiener stellten sich auf deutsch, die Deutschen auf italienisch vor) lernten wir auch viele italienische Vokabeln.

CIMG1993Ebenfalls stand die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten Roms auf dem Programm. Neben dem antiken Rom (Colosseum, Forum Romanum, Palatin, Kapitol) erlebten wir auch das christliche Rom (Petersplatz und Petersdom) und das moderne Rom. Letzteres war auch für unsere begleitenden Lehrerinnen neu. Wir besichtigten das Maxxi, ein Museum für moderne Kunst, und das Auditorium. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Ensemble aus drei hochmodernen Konzerthallen. In einer Führung erfuhren wir Interessantes vom Architekten Renzo Piano und seinen Ideen zur Gestaltung der Bauwerke und jede Menge über Baumaterialien und ihre Klangqualitäten.

Einer der Höhepunkte unserer Reise war die Exkursion zum Vesuv. Nachdem wir uns mit dem Bus durch den Straßenverkehr von Rom und Neapel gequält hatten und uns am Ziel glaubten, stand uns eine abenteuerliche Fahrt über schmale Serpentinen den Vulkan hinauf bevor. Hier nochmals herzlichen Dank an unseren Busfahrer, der uns unbeschadet hinauf und auch wieder hinunter gebracht hat. Die letzten Meter bis zum Gipfel ging es dann zu Fuß weiter. CIMG2101Oben angekommen bot sich ein italienischer Geologe an mit uns eine Vulkantour abseits der Touristenpfade zu unternehmen. Wir zögerten nicht lange und ergriffen diese einmalige Chance. Neben der sportlichen Herausforderung auf den schmalen und steilen Pfaden herumzukraxeln, erfuhren wir viel Wissenswertes über den Vulkan und die Gefahr, die noch von ihm ausgeht.

Ein weiterer Höhepunkt war der Familientag am Sonntag. Hier hatten sich unsere Gastfamilien interessante Ausflüge ins Umland von Rom, ans Meer oder typisch italienische Familientreffen einfallen lassen.

Nach sieben abwechslungsreichen Tagen stand dann am 28. September abends auf dem Flughafen einen tränenreicher Abschied bevor. Einige Gastmütter wollten ihre „neuen“ Töchter bzw. Söhne gar nicht fahren lassen. Nachdem noch ein Koffer umgepackt werden musste, der wegen der vielen Gastgeschenke zu schwer geworden war, konnten wir dann gegen 22:15 Uhr starten und kamen um 2:30 Uhr müde, aber wohlbehalten in Forst an.

Den Ausspruch einer Schülerin zum Abschied “Es war schön mit Euch.“ können wir nur zurückgeben und sagen: „Ciao Roma, bis zum nächsten Mal.“

K&P

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